Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

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Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von chris23 am Di 20 Mai 2014 - 18:55

Hallo zusammen,

ist jemand von Euch Mitglied in der DGM und bezieht die Zeitschrift "Muskelreport"? In der Ausgabe 2 diesen Jahres (Seite 25/26) habe ich einen interessanten Bericht über einen Vortrag eines Dr. Huber (Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum Naturheilkunde) anlässlich einer ALS-Fachtagung zum Thema Alternative und Naturmedizinische Behandlungsmöglichkeiten bei ALS gefunden. Da ich keinen Schimmer habe, wie ich hier einen evtl. eingescannten Text einfügen kann, fasse ich das Wesentliche für Euch mal wie folgt zusammen:

Aufgrund von Umfragen wurde festgestellt, dass ca. 50% der Patienten mit ALS sog. alternativmedizinische Therapieverfahren einsetzen. Häufig werden dabei Methoden angewendet, die die Nervenzellen vor oxidativem Stress schützen sollen (Vitamine A, B, C, D, E, Selen oder omega-3 Fettsäuren). Auch Mikronährstoffe, die den Stoffwechsel von Nervenzellen verbessern sollen (Kreatin, Coenzym Q 10, L-Carnitin), verschiedene Diäten und Ausleitung von Schwermetallen werden nicht selten angewandt. Ein Teil dieser Maßnahmen ist inzwischen in ihrer Wirksamkeit in Studien an Mensch und Tier untersucht worden. Das Ergebnis hat mich ein wenig überrascht.

Danach wirkte sich z.B. Selen negativ auf Nervenzellen aus und von der Einnahme wird eher abgeraten. Reichliche Zufuhr von omega-3 Fettsäuren (viel Fisch, Leinöl, etc.) reduzierte das Risiko an ALS zu erkranken. In sehr hohen Dosen waren omega-3 Fettsäuren jedoch toxisch auf Nervenzellen und sollten daher nicht als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.
Menschen mit einem höheren Vitamin E-Spiegel hatten ein geringeres Risiko an ALS zu erkranken, als Menschen mit einem niedrigen Vitamin E-Spiegel. Vitamin E stellt somit einen gewissen Schutzfaktor gegen die ALS dar. Empfohlen wurde wegen der darin enthaltenen Carotinoide (Vitamin A) auch die Einnahme reichlicher Mengen von rotem Gemüse (Karotte, Tomate).
Hingegen erwies sich die Einnahme von Kreatin bei einer Dosierung von 5g/Tag über neun Monate bei ALS-Patienten als unwirksam und nicht sinnvoll. Auch das Coenzym Q 10 (Ubichinon), das ebenfalls die Energieversorgung der Zellen verbessern soll, war in einer aussagekräftigen Studie bei ALS-Patienten nicht wirksam.
L-Carnitin, das unter anderem dafür sorgt, dass Fette besser von den Zellen aufgenommen und in Energie umgesetzt werden, war dagegen wirksam bei ALS: 82 Patienten nahmen entweder über zwei Jahre Riluzol plus Placebo oder Riluzol plus täglich drei Gramm L-Carnitin ein. Bei sehr guter Verträglichkeit hatten die Patienten, die das Nahrungsergänzungsmittel L-Carnitin einnahmen eine wesentliche bessere Selbständigkeit als die Patienten der Placebo-Gruppe. Evtl. Risiken der Einnahme von L-Carnitin in der angegebenen Dosierung sind nicht festgestellt worden.
Auch Vitamin D ist für die Behandlung der ALS interessant. Es wirkt als Gegenspieler zum Glutamat, das bei der ALS eine schädliche Wirkung haben kann und führte bei Mäusen in einer hohen Dosierung zu einer Funktionsverbesserung. Längerfristige Studien am Menschen gibt es bisher aber noch nicht.
Desweiteren führte eine sog. ketogene (kohlenhydratfreie) Diät zu positiven Ergebnissen. Ziel dieser Maßnahme war eine Umstellung der Energieversorgung auf die Fettverbrennung anstatt der normalen Zuckerverbrennung. Die Mäuse die ketogen ernährt wurden hatten im Vergleich zu den normal ernährten Tieren einen besseren Funktionserhalt und eine längere Überlebenszeit. Sicherlich müssen erst Studien an Menschen durchgeführt werden bevor ein sicheres Urteil über die Wirksamkeit getroffen werden kann.

Darüber hinaus wurden auch zahlreiche Tipps zur Bekämpfung unangenehmer Begleiterscheinungen gegeben. So können z.B. bei Schlafstörungen Lavendelsäckchen (Aromatherapie), entspannungsfördernde Tees (Passionsblumentee), Entspannungsverfahren (Yoga) oder auch Akupunktur hilfreich sein. Bei Appetitmangel werden Bitterstoffe (Enzianwurzel, Artischockenblaätter) und entblähende Tees (Kümmel- oder Fenchelfrüchte) empfohlen. Bei starker Müdigkeit kann die Einnahme von leistungsfördernden Mitteln (z.B. Colanuss oder Rosenwurz) helfen.

Soviel zu dem Bericht. Ich hoffe, ich habe Euch damit nicht gelangweilt. Falls jemand Interesse hat, kann ich auch gerne den Bericht zumailen. Bitte gebt mir einfach kurz Bescheid oder schreibt eine private Nachricht. Außerdem stand in dem Bericht übrigens auch noch, dass man sich jederzeit am Unizentrum für Naturheilkunde und Alternativmedizin Freiburg unabhängig beraten lassen kann, um eine bestmögliche optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen. Also, bevor Ihr Euch jetzt alle auf Vitamin E, A und L-Carnitin stürzt, solltet Ihr diese Möglichkeit vielleicht vorher in Betracht ziehen.

Ganz liebe Grüße
Christel
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Di 20 Mai 2014 - 19:34

Hallo Christel,

vielen Dank für Deinen Bericht aus dem Muskelreport der DGM. Ist vielleicht ganz gut, den Artikel hier nicht einzuscannen, immerhin bietet die DGM die Infos nur intern für Mitglieder und Abonnenten. Aber so beschrieben mit Deinen Worten und Quellenangabe sollte es schon okay sein.

Ich selbst bin nicht in der DGM und bekomme die Zeitschrift auch nicht. Einiges an Erkenntnissen ist schon überraschend, anderes wieder nicht. Letztlich stellt sich für mich dann in der Gesamtheit die Frage, wie und was soll man denn als Erkrankter denn nun für sich umsetzen und wer soll all das bezahlen? Die KK wird sich da wohl nicht freiwillig beteiligen, abgesehen von den berühmten Vitamin-E-Infusionen bei Unterversorgung und vielleicht noch bei anderen auserwählten Sachen.

Letztlich ist es aber auch wieder so konkret unkonkret oder umgekehrt, was denn nun an Infos zuverlässig ist und was nicht. Und bei allem handelt es sich wohl um Therapie-, doch nicht um Heilverfahren, aber immerhin!

Ich würde für mich da mitnehmen, vielleicht Einzelnes auszuprobieren, was z.B. gegen die Müdigkeit oder gegen zu wenig Vitamin E hilft, aber auf ein schlüssiges Gesamtpaket warte ich dann lieber noch ein bissl.

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Mi 29 März 2017 - 19:17

Hallo zusammen,
aaalso...ich habe mich entschieden, der Mitochondrienmedizin nachzugehen. Ich war am 14.3. zum ausführlichen Anamnesegespräch bei einer Frau Dr. med. in meiner Nähe. Sie hat u.a. eine Ausbildung in Cellsymbiosistherapie. Das Gespräch war sehr fundiert, zeitinteniv und gründlich. Eine Freundin, die sich gut mit Ernährung auskennt hat mich begleitet. Ich habe inzwischen einen Kostenvoranschlag von ihr bekommen für erste Blut- und Stuhluntersuchungen. Die Hälfte habe ich von meinen Hausarzt über die Kasse abrechnen lassen. Die übrigen Werte werde ich über Frau Dr. und ihre Labore laufen lassen, irgendwann in den nächsten Tagen. Sobald die Ergebnisse vorliegen wird für mich eine Zusammenstellung an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien, Enzymen usw. ausgetüftelt und dann beginnt die Infusionstherapie ein Mal pro Woche über 8 bis 10 Wochen. Für diese erste Phase bezahle ich
1.500 €.
Danach wird differenzierter getestet, was mir noch fehlt der wo und wieso das Zusammenspiel an Micronährstoffen gestört ist.
Ich bin echt gespannt.
Ich habe schon selbständig angefangen, ein paar Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, nach dem Buch von Uwe Ohmer, die mir sinnvoll erschienen:
MSM Kapseln 500 mg 2 Stück täglich
OCP 133 350 mg 1 Kapsel täglich
Magnesium Brausetabletten 200 mg 1 mal täglich
Vitamin B12 500ug 2 mal pro Woche
Vitamin K2 flüssig 100ug 10 Tropfen täglich
Vitamin D3 flüssig 1 Tropfen täglich
Aronia+ mit Zink und Selen 25 ml 1 Ampulle täglich
Rechtsregulat Bio 2 mal 10 ml täglich
Schindeles Mineralien mit Kieselsäure und Eisen 4 Kapseln täglich

Ich beobachte an mir seit zwei, drei Wochen (ich nehme diese Nährungsergänzungsmittel seit 4 bis 6 Wochen) eine positivere Sicht auf die Dinge (mental) und körperlich mehr Vitalität. Ich fühle mich weniger müde. Mein Laufen (Spastik) hat sich nicht verändert aber es kommt mir vor als ob meine Wangen entspannter sind und ich komme mit meiner Zungenspitze wieder unten links unter meine Brücke. Auf meine Aussprache hat sich das aber noch nicht positiv ausgewirkt.
Ich beobachte mich weiterhin aufmerksam und werde hier berichten wie es weiter geht.
Ich sage nur:Spontanheilung, Mario!
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Mi 29 März 2017 - 19:20

Liebe Grüße von Esther
(Das wurde nicht mehr übertragen)
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Mo 3 Apr 2017 - 11:44

Hallo Esther,

herrje, das ist ja eine Wissenschaft für sich und dann auch nicht ganz billig. Spontanheilung verspricht es leider wohl noch nicht, aber wenn es Deinem Wohlbefinden insgesamt so zuträglich ist, dann probiere das auf jeden Fall weiter durchzuhalten.

Und wenn es Dir einen gewissen Krankheitsstillstand und teilweise sogar Verbesserungen ermöglicht, na dann interessiert es vielleicht auch die Ärzte und Du kannst damit die Forschung ein Stück weit anschubsen.

Musst uns also weiter berichten über Deine Erfolge mit all diesen komplizierten Dingen.

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Do 27 Apr 2017 - 13:47

Hallo an Alle,

ich bringe Euch auf den neusten Zwischenstand: ich war diese Woche wieder bei meiner Vitalstofftherapeutin. Blutabnahmen sind erfolgt, Stuhlprobe ist in der Post.

Ich habe auf Anraten von Frau Doktor die Dosis des MSM verdoppelt; also zur Zeit 2.000 mg am Tag und ich kann wöchentlich um 500 mg höher gehen, erst mal bis 5.000 mg. Es kann sein, dass ich bisschen Kreislaufprobleme bekomme. Dann soll ich die Dosis halten oder ggf. reduzieren. Ich probiere es aus. Alles andere nehme ich wie gehabt ein.

Nach unserem Urlaub erfolgt dann Mitte Mai die Auswertung und die Infusionen beginnen.

Ich melde mich wieder.

Viele Grüße von Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Di 2 Mai 2017 - 14:57

Hallo Esther,

ich wusste nicht mal, das es sowas wie Vitalstofftherapeuten gibt; Du treibst Dich ja in Kreisen rum! Ich hoffe, das Du damit auf einem guten Weg bist und es nicht nur raus geschmissenes Geld ist. Wichtig ist, das es Dir gut geht und Du Dich dort gut aufgehoben fühlst.

Weiterhin einen schönen Urlaub und Christel hätte gern noch viel mehr Bilder! Very Happy

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Di 16 Mai 2017 - 18:52

Hallöchen,

der Urlaub ist leider leider beendet. Sniefff. Mario, ich habe Christel mit Fotos zugeschüttet bzw. eigentlich ist sie "mitgefahren".

Ich habe nächste Woche Mittwoch die Besprechung meiner Werte und die erste Infusion. Bin schon sehr gespannt.

Ich bin im Urlaub einmal im Wohnmobil auf der Leiter auf dem Weg ins Hochbett abgeschmiert, weil sich mein rechtes Bein nicht knicken wollte. Ich habe jetzt einen fetten blauen Fleck auf meinem Oberschenkel. Egal. Ansonsten ist alles gut gegangen und ich habe täglich Laufen geübt an der Hand meines Mannes hin zu den Sanitäranlagen und zurück, hin und zurück, hin... Wir finden, meine Schritte werden länger. Und mir wird bewusst, dass meine Beine nicht das Problem zu sein scheinen, sondern mein Rücken die Schwachstelle ist.

Also, ich melde mich wieder nach dem nächsten Mittwoch.

Tschüss.    
Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Di 30 Mai 2017 - 10:45

Hallo Ihr Alle!

Hier kommt die Fortsetzung meines Berichtes über meine Vitalstofftherapie:

Bei den erhobenen Werten (Blut und Stuhl) ist folgendes heraus gekommen:

Erheblich erhöhter Cholesterinspiegel 283 mg/dl
Transferrin und Ferritin im Grenzbereich nach unten
Natrium im Vollblut im unteren Normbereich
Kalium im Vollblut deutlich erhöht 1843 mg/l
Magnesiumbedarf
Selenbedarf
Erheblicher Zinkmangel 4,49 mg/l
Vitamin B6-Bedarf
Vitamin B12-Mangel
25(OH) Vitamin D (Calcidiol) extremer Mangel 57 nmol/l
Coenzym Q10 i. EDTA-Blut Mangel 0,89 mg/l
Coenzym Q10 (cholesterinkorrigiert)  Mangel 0,141 umol/mmol Chol
Folsäure Mangel 5,6 ng/ml
Oxidativer Stress Glutathion gesamt (GSH + 2GSSG) im Grenzberein nach unten 1167 umol/l

Ich habe die entsprechenden Erklärungen zu den Werten erhalten und mit der Ärtzin ausführlich besprochen.

Das Labor hat den Verdacht auf Leaky gut Syndrom gestellt aufgrund des Stuhlbefundes: Schleimhautimmunität Sekretorisches IgA i. Stuhl < 277.5 ug/ml extrem niedrig Hinweis auf verminderten Aktivitätsgrad des instestinalen Mukosaimmunsystems. Das bedeutet, dass die Darmschleimhaut extrem dünn ist und Giftstoffe ins Blut gelangen und dadurch der Körper quasi "vergiftet" wird.

Das sind erstmal die Ergebnisse. Ich habe dann anschließend meine erste Infusion bekommen. Die Inhaltstoffe nenne ich in der Fortsetzung.

Liebe Grüße von Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Di 30 Mai 2017 - 11:23

Und weiter geht's:

Die Infusion besteht aus:

Vitamin C 7,6 g mit L-Carnitin 1 g
600 bis 1200 mg Glutathion direkt langsam verabreicht
L Arginin 2000 mg
Taurin 1000 mg
Glycin 1000 mg
L-Lysin-HCL 1000 mg
L-Carnosin 500 mg
Kaliumhydrogenaspartat 500 mg
D-Magnesium-DL-hydrogenaspartat 500 mg
Pyridoxin-HCL (Vitamin B 6) 100 mg
Nikotinamid (Vitamin B 3) 100 mg
Thiamin-HCL (Vitamin B 1) 100 mg
D-Panthenol (Vitamin B 5) 100 mg
Riboflavin-5-Phosphat (Vitamin B 2) 10 mg
Mononatriumsalz 10 mg
Methylcobalamin 5 mg
Hydroxocobalaminacetat 1 mg
Adenosylcobalamin 1 mg
N-Acetyl-L-Tyrosin 500 mg
mit Folsäure

Dann habe ich mir noch mal Blut abnehmen lassen für einen umfangreichen Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten.
Ich warte noch auf die Ergebnisse und dann beginnt wohl eine umfangreiche Ernährungsumstellung.

Was diese Infusionstherapie bei mir bewirkt, werde ich Euch weiter wissen lassen.

Ich nehme noch 2 mal täglich Riluzol, Baclofon nur noch 10 mg täglich und Citalopram habe ich reduziert auf 10 mg morgens. Sartivexspray nehme ich nur noch bis zu 5 Sprühstösse am Tag, weil ich es ständig vergesse. Ich vermute, das ist ein gutes Zeichen.

Ich habe die 2. Infusion am 8.6. und dann wöchentlich.
Ach, ich hatte am Tag nach der ersten Infusion einen verstärkten Harndrang, Kopfweh und fühlte mich irgendwie schlapp. Am zweiten Tag war es wieder weg.  

Ich lese weiterhin viel über die Zusammenhänge von neurodegenerativen Erkrankungen und Mitochondrienmedizin und habe für mich ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Ich werde demnächst noch mal mehr dazu schreiben.

Soweit erstmal.

Bis die Tage aus Düsseldorf!

Viele Grüße von Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Klaus21 am Mi 31 Mai 2017 - 17:33

Hallo  Esther,

ich finde das was Du da machst ganz toll. Wie auch schon mal geschrieben, wollte ich auch das schon mal angehen vor ca. 2 Jahren, aber meine damalige Ärztin hat mich im Stich gelassen, erst wollte sie mich betreuen und auf einmal wieder nicht.  

Ich bin gespannt, ob das was bringt und werde es gespannt weiter verfolgen. Es bleibt uns auch nichts Anderes über als selbst zu experimentieren und uns selber zu kümmern. Ich habe jetzt für mich was Anderes entdeckt und kann bis jetzt Erfolge nach drei Wochen verzeichnen. Mit Elke aus unserem Forum schreibe ich mich schon lange und sie ist auch mit meiner Methode gestern angefangen und wenn es bei ihr auch Fortschritte gibt und bei mir nicht wieder eine Kapriole meiner PLS war, werde ich im Juli darüber berichten hier im Forum.

LG Klaus
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Thermikschnueffler am Do 1 Jun 2017 - 17:50

Hallo liebe Vitamin-Experten Esther und Klaus,

ich suche nach Erfahrungen mit glücklicherweise nur 2 Präparaten, und zwar Omega 3 und Vitamin B12. Omega 3 soll die Nervenleitfähigkeit erhöhen, das könnte bei meiner Motoneuron 1-Störung bessern.  Vitamin B12 soll bei u.a. bei  Polyneuropathie (Kribbeln etc.), also auch bei Nervenschäden helfen.

Habt Ihr Erfahrungen?

Vielen Dank und viele Grüße
Peter
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Fr 2 Jun 2017 - 10:14

Hallo Peter,

ich kann Dir das Buch von Dr. sc. med. Bodo Kuklinski "Mitochondrien. Symptome, Diagnose und Therapie" sehr empfehlen. Da findest Du viele viele Infos über Vitamine usw. Ich kann das als medizinischer Laie gar nicht alles wiedergeben, da das Zusammenspiel der Mikronährstoffe höchst kompliziert, umfassend und differenziert ist. So benötigen die Mikronährstoffe überwiegend sogenannte Coenzyme oder Cofaktoren um überhaupt wirken zu können. Also bringt es vermutlich wenig wenn man einzelne Vitamine gesondert einnimmt, weil die Coenzyme fehlen.

Die Gefahr besteht, dass an anderer Stelle ein Ungleichgewicht entsteht und somit ein weiterer Mangel. (Ich bekomme auch den gesamten Vitamin B-Komplex). Über Omega-3-Fettsäuren steht auch einiges in dem Buch, aber ich kann das hier nicht wiedergeben oder zitieren. Das wär einfach zu viel. Ich habe mehrfach gelesen, dass man einen umfangreichen Blut-, Stuhl-, und ggf. Urin- und Haarproben-Test machen lassen sollte und mit ärztlicher Unterstützung die Behandlung durchführt.

Zugegeben: Ich habe auch einfach begonnen, selbständig einige Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und mir ging es damit auch schon besser. Aber ich bin jetzt wesentlich beruhigter, eine Fachärztin gefunden zu haben, die mich weiter behandelt und anleitet. Man sollte nach Orthomulekularmedizinern oder Cellsymbiosistherapeuten oder Humanmedizinern suchen die in Mitochondrienmedizin ausgebildet sind.

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Fr 2 Jun 2017 - 10:22

Hallo Klaus,
lass es uns bitte wissen, was Dein und Elkes Ansatz ist, wenn sich längerfristiger Erfolg einstellt. Ich kann nachvollziehen, dass Du erst noch abwarten willst.
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Klaus21 am Fr 2 Jun 2017 - 12:47

Hallo,

schon gelesen über Radicava?

http://www.als-charite.de/edaravone-radicava-in-den-usa-zugelassen/

Ist ein Fortschritt, da kann ja mal Mario nachhaken in der Charité, es ist aber nicht so wie bei der MS, da kommt ein Medikament noch dieses Jahr das die Krankheit wohl rückgängig machen kann (ausheilen).

Peter, ich stimme da auch Esther zu dass es nicht so einfach ist mit den Vitaminen. Ich versuche immer auf natürliche Weise die Vitamine aufzunehmen, Omega 3 führe ich über ein Esslöffel Leinöl täglich zu und ab und an mal Lachs und Matjes. Beim Leinöl musst Du schon Öl direkt aus einer Ölmühle kaufen, das Andere kannst Du vergessen. Ich bestelle mir immer 0,7 Liter und es reicht dann immer ca. für 50 Tage und es schmeckt richtig gut.

Vitamin B 12 kannst Du über Käse oder Leber (Kalbsleberwurst) sehr gut auffüllen. Essen spielt immer eine größere Rolle in der Medizin, man beachte, dass man durch das Essen sogar Zuckerkranke heilen kann. Aber ist nicht so einfach mit der PLS, da spielen so viele Sachen eine Rolle und die Medizin weiß ja nicht mal warum da sowas geschieht und so lange man das nicht weiß, Pustekuchen.

Esher, ich sag nur eins, Mitochondrien, auch das ist die Grundlage meiner Methode. Ich hatte mir das Buch auch vor zwei Jahren gekauft und mehrfach gelesen.

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Mi 14 Jun 2017 - 20:49

Hallo ihr's

mensch Esther bist Du klug und das meine ich ehrlich und anerkennend. So viele Fach- und Fangbegriffe, die ich zum Teil kaum aussprechen kann und die Du in Deinen Sprachgebrauch wie selbstverständlich übernommen hast. Ich musste Deine letzten Beiträge mindestens dreimal lesen, um halbwegs alles zu erfassen. Bleib dran und berichte weiter, ich bemühe mich, Dir zu folgen.

Ich nehme übrigens gar keine Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, Eisen ist etwas grenzwertig und die Nieren waren vorher bereits angeschlagen. Ansonsten war zuletzt eigentlich alles im grünen Bereich.

Klaus, klar frage ich gern bei meinem nächsten Kontakt mit der ALS-Ambulanz nach dem Radicava, muss mir den Artikel erstmal in Ruhe durchlesen, wer da wieder was erfunden hat.

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Fr 16 Jun 2017 - 20:40

Hallo an alle!

Mario, ich hoffe ich bin klug, wenn ich meine Infusionstherapie erfolgreich beendet habe...irgendwann...

Ich wollte kurz mitteilen, was mein Lebensmitteltest ergeben hat:
Ich habe eine Gluten- und Gliadin- und Zuckerunverträglichkeit. Ich stelle gerade meine Ernährung um, Schritt für Schritt.
Das im Getreide enthaltene Klebereiweiss vertrage ich nicht.
Ich habe eine detaillierte Liste bekommen, was ich alles essen darf und was nicht.
Kompliziert! Naja, ich pack's an!
Und Kuklinski sagt, das Menschen mit einer Mitochondriopathie sich kohlehydratfrei ernähren sollten...

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Fr 16 Jun 2017 - 20:59

Hallo nochmal!
Ich bekomme jetzt parallel zur Infusion eine Behandlung mit me2.vie Systemtherapie. Das soll die Wirkung auf die Mitochondrien noch mal verstärken. Nachzulesen ist es auf der Internetseite https://www.struck-med.de
Ich habe diese Behandlung bisher 2 mal bekommen und ich werde angenehm müde während der Durchführung. Und beim letzten Mal habe ich eine spezielle, stärkere Mitochondrien-Infusionslösung bekommen. Die habe ich gut vertragen, keine Kopfschmerzen.

Ich berichte weiter.

Grüße

Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Mo 19 Jun 2017 - 20:21

Hm Esther,

ich überlege gerade, was Dir denn alles zum Genießen bleibt, wenn ich all die Lebensmittel mit Unverträglichkeit für Dich abziehe. Ich hoffe, es ist etwas mehr als Zwieback und Tee.

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Klaus21 am Do 27 Jul 2017 - 12:53

Hallo Esther,

Du hast schon lange nicht mehr über deine Therapie berichtet. Geht es dir nun besser und hast Du Fortschritte machen können? Beichte doch einmal.

LG Klaus
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Fr 4 Aug 2017 - 12:34

Hallo Klaus, hallo an Alle!

Ich habe mich so lange nicht gemeldet, weil es eigentlich nix Neues zu berichten gab. Ich habe 7 Infusionen hinter mir und bekomme noch 3 bis zu meiner Kur am 6.9.

Ich nehme weitere, teils neue Nahrungsergänzungsmittel ein und zwar derzeit:
MSM
OPC
Mineralien
Und neu:
Pro Emsan, flüssiges Probiotikum Kur 50 ml
Pro Basan Pulver Probiotikum 3 Messlöffel
Pro Mumjio Kur 3 x 2 Kapseln
Magnesium 300 - 600mg
Selen complex 2 Kapseln
Pro Vita D3 Öl Forte 2 Tropfen
Liposomale Vitamine 1 x 5 ml
Ubiquinol Kaneka, Q 10, 1 Kapsel
CBD Öl2x3 Tropfen
Zink 1Kapsel

Ich fühle mich gut mit dem ganzen Kram. Ich bin vor 5 Wochen jedoch in der Küche wieder mal gestürzt, weil ich das Gleichgewicht verloren hatte und bin mit der linken Rippenseite auf die Armlehne vom Rolli geknallt und habe mir den Fuß verstaucht. Ich kann zwar stehen, aber wenn ich ins Straucheln gerate, kann ich mich einfach nicht abfangen. Das hat mich arg gefrustet. Das Laufen (an der Hand einer Begleitperson) hat sich noch nicht verbessert und auch das Sprechen nicht. Aber ich verlange von meinem Körper wohl auch zu viel. Was sich jahrelang entwickelt hat, dauert wohl auch Jahre, bis sich eine Besserung einstellt.

Zumindest hat sich bei meinem letzten Besuch in Bochum keine nennenswerte Verschlimmerung ergeben. Meine Lungenfunktion ist von 68 auf 64 runter. Aber ich verspüre keine Beschwerden, also juckt mich das erst mal nicht. Und was noch interessant anmutet ist, dass meine Schulterschmerzen wohl nicht von der PLS herrühren könnten, sondern es sich um ein Frozen Shoulder Syndrom handeln könnte. Frau Doktor Weyen stand auch etwas ratlos vor mir und meinte, meine Schmerzen und Bewegungseinschränkungen seien seltsam und eher untypisch für PLS. Eine Physiotherapeutin erwähnte mir gegenüber dann dieses Syndrom, ich recherchierte und es passt wie die Faust auf Auge. Jetzt überlege ich ob ich mich nach der Kur noch mal in einem Schulterzentrum vorstelle...

Das wars erst mal wieder von mir.

Grüße von Esther
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Mario am Do 24 Aug 2017 - 20:51

Hallo Esther,

Du mit den vielen Fremdwörtern in loser Reihenfolge. Smile

Das mit dem Plauzen hatte mir Christel schon mitgeteilt, ich hoffe, die Genesungswünsche sind angekommen. Rippenaua kann recht hartnäckig sein, hab ich gemerkt, als ich mich mal mit dem Rand der Badewanne anlegte.

Hm und nun auch noch eine unkontrollierte Schulter? Lass es nicht zu lange schleifen und noch schlimmer werden, umso eher wird es chronisch und schwieriger auszukurieren.

LG Mario

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Mo 28 Aug 2017 - 16:27

Hallöchen an Alle,
ich habe letzte Woche meine achte Mitoinfusion bekommen und vorher eine neue Chelatinfusion zum Ausleiten etwaiger Schadstoffe wie diversen Schwermetallen. Dies erfolgte zusammen mit einem Provokationstest, in Form einer Urinabgabe von Morgenurin und Urin nach der Chelatinfusion. Diese Probe wird in ein Labor geschickt und dort wird eine Spektralanalytische Urin-Mineralstoff-Untersuchung durchgeführt auf verschiedene Schadstoffe im Körper.
Die Auswertung erfahre ich morgen.
Ich habe die Chelatgabe gut vertragen. Ich werde mich wieder melden und berichten, welche Schwermetallbelastung bei mir gefunden wurde.
Bis denne!
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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Mo 4 Sep 2017 - 17:28

Hallo,
nun wie versprochen die Testauswertung:
In der Urinprobe 2 Stunden nach der Chelatinfusion (Provokationstest) wurden erhöhte Ausscheidungswerte gefunden von Kupfer, Vanadium, Aluminium und Wismut. Diese liegen deutlich im oberen Orientierungsbereich und weisen auf eine moderate bis hohe Belastung hin, laut Labor. Weiterhin sagt die Auswertung, dass die Summierung von mehr als zwei auffälligen Werten möglicherweise eine erhebliche Toxinlast repräsentiert.
Was genau die einzelnen Stoffe betrifft, schreibe ich später, ich muss nähmlich erst mein iPad aufladen...
Bis bald!

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Re: Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln

Beitrag von Esther am Sa 9 Sep 2017 - 15:35

Hallo, hier folgen Infos zu den einzelnen Schadstoffen, die bei mir wohl in überhöhter Auflage zu finden sind.

Aluminium:
Aluminium wird vom gesunden Organismus schlecht resorbiert und leicht mit dem Urin ausgeschieden. Erhöhte Urinkonzentrationen weisen somit auf eine erhöhte Aussetzung, die selten von Belastungssymptomen begleitet sind. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die Al-eliminierung stärkt eingeschränkt, was zu erhöhten Gewebebelastungen, insbesondere der Knochen und des ZNS, führen kann.
Erhöhte Werte nach EDTA (vorgenommene Untersuchungsmethode Urin) können durch die Zufuhr aluminiumreicher Nahrungsmittel, Getränke und Medikamente verursacht sein.

Wismut:
Ist ein nichtessentielles Spurenelement, das sich in menschlichen Geweben ablagert. Es wird mit Gallenflüssigkeit relativ gut ausgeschieden, somit können Haarmineral- und Stulmetalluntersuchungen zur Bestätigung einer erhöhten Aussetzung genutzt werden. Wismut wird als Farbstoff in Kosmetika,Brandsalben,Fungiziden, Warzenbehandlungen und in der Röntgenologie verwendet. Wismutverbindungen besitzen eine keimtötende Wirkung und werden bei der Behandlung von Erregern wie Helicobacter pylori eingesetzt, sowie zur Regulierung von Stuhlproblemen bei Kolostomie-Patienten.Vergiftungssymptome sind nicht bekannt.Chemiker gehen davon aus, dass wismuthaltige Medikamente in hoher Dosis giftig sein könnten. Bis heute sind diese Tabletten in den USA und vielen anderen Ländern als Mittel gegen Magengeschwüre noch auf dem Markt. Ob auch aus den Wismutverbindungen in Lippenstiften im menschlichen Körper eine giftige Substanz entstehen könnte, hängt davon ab, wie diese im Körper verstoffwechselt werden.

Kupfer:
Kupfer bindet sich leicht mit Proteinen und Chelatbildnern. EDTA kann eine moderat erhöhte Ausscheidung verursachen, selbst bei normalen Blut- und Gewebewerten. Die Zufuhr kupferhaltiger Nahrung (Nüsse, Fisch, Austern) oder Supplemente (Algen, Multivitamin/mineralstoffkomplexe) am Tag vor oder während des Mobilisierungstest kann zusätzlich die Kupferausscheidung beeinflussen.

Vanadium:
Dieses essentielle wie auch toxische Spurenelement ist strukturell ähnlich dem Phosphor. Es wird jedoch vom menschlichen Organismus schlecht resorbiert. Bei langzeitlicher Belastung werden Aminosäuren- und Enzymsysteme gestört.Das Inhalieren vanadiumhaltigem Industriestaub kann deutliche Vergiftungserscheinungen verursachen. Der arbeitsmedizinische Grenzwert liegt bei < 70 mcg /l.
Symptome einer Vanadiumintoxikation sind eine blaugrüne Zunge, gastrointestinaleProbleme wie Diarrhöe, Koliken, verlangsamte Reflexe und neuromuskuläre Störungen, Dermatitis, Konjunktivitis, Atmungsbeschwerden, chronische Bronchitis , Anämie und Leukozytenveränderungen.

Und was sagt mir das jetzt alles in Bezug auf meine PLS?
Ehrlich gesagt...schlauer bin ich nicht wirklich.

Jetzt mach ich erstmal meine Kur.

Grüße von Esther
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