Therapien und kein Ende in Sicht...

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Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am So 24 März 2013 - 19:31

Hallo!

Meine Therapien habe ich so im Laufe der Zeit kontinuierlich gesteigert. Zu Beginn nur einmal in der Woche Logopädie und Physiotherapie. Zur Zeit mache ich dreimal in der Woche für zwei Stunden Reha Sport (Gerätetraining), jeweils einmal wöchentlich Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Daneben noch Massagen und zweimal im Monat Osteopathie. Bietet jemand mehr?

LG
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am So 24 März 2013 - 19:44

Hallo Christel,

nee, ich biete nicht mehr, aber weniger - gilt das auch? Laughing

Ich habe zunächst knapp zwei Jahre einmal das Bewegungsbad hier in der Physiotherapie des Krankenhauses genutzt.

Seit meinem Besuch in der ALS-Ambulanz im Oktober letzten Jahres hat man das Pensum aufgestockt mit wöchentlich viermal Bobath, ein- bis zweimal Bewegungsbad plus Massagen aufgestockt. Shocked

Aber das wäre dann doch zuviel. Aktuell habe ich jede Woche zwei Doppeltermine mit Bobath und Massage oder Bobath und Bewegungsbad. Und die Zeit dazwischen brauche ich zur Regeneration.

LG Mario
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 27 März 2013 - 21:25

Hallo ihr's,

heute war wieder mal Großkamptag mit Bobath, Bewegungsbad und Massage hintereinander bei einer Therapeutin angesagt. Diese Woche gab's wegen der Feiertage nur diesen einen Termin.

Die Farrah hat mich ganz schön gefordert, erst auf einem dicken Schaumstoffkissen balancieren, auf beiden Beinen richtig stehen, dann auf einem Bein, dann in die Knie und gleichzeitig mit den Händen einen Ball um den Körper und unter den Knien durch. Dann hieß es Walzer tanzen mit einem Ball zwischen der Hand der Therapeutin und meiner - zuerst mit offenen Augen und danach blind, was wieder mal viel besser funktionierte.

Danach dann bin ich im Wasser auf Brettchen rumgelaufen mit Schaumstoffhanteln in der Hand, dann ein Brett unter den Bauch aufs Wasser legen und die Hanteln mit den Händen wandern lassen und anschließend auf der Nudel sitzen und mit den Beinen wackeln, also Programm ohne Ende. Aber so anstrengend es auch ist, wurde die ganze Zeit wieder gelacht, 1 1/2 Stunden lang, die Therapeuten der Nachbarkabinen kamen schon immer gucken.

Und nun bin ich putt und bestimmt zwei Tage nicht mehr bewegungsfähig.

LG Mario
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am Do 28 März 2013 - 10:22

Morgen Mario,

oh je, Du Armer. Klingt aber, als hättet Ihr auch ziemlich viel Spaß dabei gehabt. Ich versuche gerade noch, mir das bildlich vorzustellen. Da wäre ich zu gerne dabei gewesen und hätte ein Foto geschossen ;-).

Bei mir steht heute die Physiotherapie auf dem Terminkalender. Wir arbeiten zur Zeit an der Sprossenwand mit MFT-Board. Also rauf und herunter steigen, versuchen das Gleichgewicht zu behalten und dann mal in die Knie gehen. Anschließend auf die Matte und Übungen zur Stärkung der Becken- und Hüftmuskulatur. Das ist alles nicht so easy für mich, aber ich habe den Eindruck, das es hilft. Zumindest fällt es mir schon leichter mich im Liegen umzudrehen und ich kann mich auch wieder mit Hilfe der Sprossenwand aus den Knien heraus aufrichten. Das ist ein kleiner Fortschritt. Abschließend noch ein wenig PNF für die Beine. Das genieße ich immer, weil das nach der anstrengenden Übungsstunde so gut tut.

Heute nachmittag besuche ich meine Osteopathin. Die Behandlung beschränkt sich schwerpunktmäßig auf die Sprach- und Atemmuskulatur. Erst wird das Zwerchfell durch sanften Druck gelockert, dann die Gesichts- und Halsmuskulatur behandelt. Weniger schön ist die Mundmuskulatur, weil meine Osteopathin dann mit kräftigem Druck im Mund den Mundboden bearbeitet. Das ist schmerzhaft, aber wirkungsvoll. Zumindest habe ich danach nicht mehr den Eindruck, als wären die Muskeln so steif und wie in einer Spange eingeklemmt. Ich weiss nicht, wie ich es sonst beschreiben soll.

Das Sprechen fällt auch leichter, weil ich mein Zwerchfell danach besser einsetzen kann. Durch die vielen logopädischen Behandlungen habe ich die Akzentmethode gelernt, d.h. die Kraft für die Sprache nehme ich nicht mehr wie früher aus dem Hals, sondern tiefer unter Einsatz des Zwerchfells. Das klappt mittlerweile richtig gut, wenn ich mich genügend konzentriere. Da bin ich sehr froh.

Ja und dann bin ich für diese Woche durch mit meinen Terminen und Ostern kann kommen.

Ich wünsche Dir und allen anderen schöne Ostertage

Bis denne
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Do 28 März 2013 - 12:47

Hallo Christel,

chris23 schrieb:Ich versuche gerade noch, mir das bildlich vorzustellen. Da wäre ich zu gerne dabei gewesen und hätte ein Foto geschossen ;-).
... tja nicht jeder Wunsch kann zum Glück erfüllt werden, ich bin ganz froh, dass keine Kamera dabei war. Laughing

Da hast Du ja auch noch ganz gut zu tun heute - Du kennst da also Dein Programm schon vorher. Bei mir ist immer der Überraschungsfaktor dabei, ich weiß selten vorher, bei welchem der Therapeuten ich dann welche Übungen machen werde. Allerdings richten die sich dann schon nach dem aktuellen Wohlbefinden und ziehen niemals stocksteif ihr Programm durch.

Heute bin ich ganz schön groggy Sleep nach der Dreifachportion gestern, aber naja, ich muss ja schon merken, dass ich was getan habe.

Mit der Logopädie oder Osteopathie hab ich nun noch gar keine Erfahrung und das muss und wird auch ganz lange noch so bleiben. Aber gut, wenn Du dann so gut davon profitierst. Allerdings war ich eben gerade im Städtchen und als ich in dem einen Geschäft was sagen wollte, kam da mehr ein Krächzen aus mir raus - das war aber sicher ein Zufall! Question

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Fr 3 Mai 2013 - 19:46

Hallo ihr's,

hm nun hab ich aber echt dran zu knabbern, was Gudrun uns im Beitrag zur Mie-Klinik schreibt, Turnstunde nur noch bis zur Schmerzgrenze Shocked !

Nee ehrlich, das wusste ich natürlich schon, aber ist eben schwer umzusetzen. Während des Beübens geht ja alles meist so leicht und man will sich ja auch nicht blamieren und der wirkliche Schmerz kommt - bei mir jedenfalls - immer erst, wenn ich dann richtig zur Ruhe komme. Also zu Haus und das dauert dann meist so zwei Tage. Ja und dann steht meist schon der nächste Physio-Termin an.

Ist sicherlich auch eine Trainingssache, für sich das richtige Mittelmaß zu finden. Einerseits will ich mit der (perfekt ausgeübten) Therapie was Positives bewirken und es ist dabei doch schwer zu kapieren, dass viel nicht immer auch gut ist. Na bestimmt lerne ich das auch noch.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am So 5 Mai 2013 - 19:23

Hallo,

mir geht es ähnlich wie dem Mario. Ich gebe mir mit meinen Therapien auch immer sehr viel Mühe und bemerke oft nicht, wenn es zuviel wird.

Manchmal trainiere ich auch gegen die Muskelschmerzen und dann ist es noch schwerer, seine körperlichen Grenzen nicht zu überschreiten. Das ist eine Gratwanderung, die ich auch nach fünf Jahren mit der Erkrankung immer noch nicht gelernt habe. Ich entscheide das ganz oft nach meinem Bauchgefühl, aber darauf kann ich mich nicht immer verlassen. Der nächste Tag ist dann richtig übel und ich brauche ganz viel Ruhe und Schlaf. Da wirken dann offensichtlich die toxischen Gifte, von denen die Gudrun in ihrem Beitrag über die Mie-Klinik berichtet hat.

Ich habe auch mal probiert, zwei Wochen mit der Physio auszusetzen. Das war nicht wirklich gut. Ich wurde immer steifer, kam morgens kaum aus dem Bett und war nicht in der Lage, etwas vom Boden aufzuheben. Meine Physiotherapeutin hat mir von solchen Selbstversuchen abgeraten, weil aufgrund des Krankheitsbildes die Muskeln sehr schnell atrophieren. Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie es mir heute ohne die vielen Therapien gehen würde. Also immer dran bleiben, solange es geht!

LG
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mo 6 Mai 2013 - 17:13

Hallo ihr's,

so heute war wieder Physio-Termin und da hat der Therapeut Eric sich wieder an meinen Füßen vergangen, hat daran gezerrt und gezogen, gebogen und verdreht - autsch hat das weh getan. Naja, so ganz zufrieden war er aber dennoch nicht mit dem Ergebnis - glaub ich. Danach ging es ins Wasser, das war dann wesentlich erholsamer und ich konnte die Beine da wieder in "Normalform" biegen.

Nun ist mal, auch bedingt durch den Feiertag am Donnerstag, eine Woche keine Therapie, erst am kommenden Dienstag geht es weiter, mal sehen, wie es mir nach einer Woche Pause geht.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Di 7 Mai 2013 - 20:01

Hallo ihr's,

heute im Briefkasten hatte ich u.a. auch einen Brief von der ALS-Ambulanz, diesmal sind die Verordnungen für weitere Physio-Verordnungen mal wieder bei mir gelandet.

Ich hab ja nicht schlecht geguckt, drei Verordnungen für 12 x Bewegungsbad, 40 x Bobath in 20 Doppelstunden und 20 Massagen Rolling Eyes . Und kaum hatte ich den Brief geöffnet, rief meine KK an (Zufall?) und fragte nach, weil sie keine meiner Massageverordnungen vorliegen habe - die Mitarbeiterin war wohl gerade bei der Bearbeitung meines Antrags für Heilmittel außerhalb des Regelfalls. Das traf sich natürlich gut und ich hab die drei Verordnungen gescannt und ihr zugemailt.

Da gibt es demnächst dann sicher auch bald wieder Post und es sieht so aus, als wenn ich nun noch mehr turnen werde als bisher, mal sehen, wie ich den Therapeuten und mir das beibringe.

LG Mario
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Di 18 Jun 2013 - 20:52

Hallo ihr's,

auweia, auch heute wieder hat der Erik mich beim Bobath aber gequält, da war gleich eine Doppelstunde dran. Er meinte, dass wir uns mal dem Galileo zuwenden würden. Leider ließ er meinen Einwand, das der doch schon soo lange tot sei und damit nicht mehr ansprechbar, nicht gelten Question.

Und dann ging es rauf auf diese Rüttelplatte, erst in schön langsamen Tempo und dann ganz rasant schnell, um meine ganze Motorik der Beine durcheinander zu bringen Shocked. Danach fühlten sich die Beine so an wie eingeschlafen mit dem entsprechenden Kribbeln. Aber der Therapeut war zufriedener, dehnte die Füße da und korrigierte dort.

Und dann kam er auf die Idee mit dem Eis. Klasse dachte ich, das passt ja prima bei dem Wetter, ich hätte gern Erdbeereis genommen sunny, aber das konnte man echt vergessen. Er schleppte eine Schüssel mit Crash-Eis an und versenkte darin meinen rechten Fuß, der hat sich natürlich mit total überschießenden Reflexen (aber wie!) gewehrt und wie wilde gezuckelt, aber er drückte den Fuß voll rein ins Eis - autsch, habt ihr eine Ahnung, wie kalt das wurde. Und dann wieder die Fußkorrektur beim Stehen und Bewegen. Das Gleiche dann noch mit dem linken Fuß.

Nach einer Weile dann nochmal das Spiel mit dem Eis, aber dann wurde es wohl doch zu viel In-Put (so mein Therapeut) und ich merkte, wie der Kreislauf langsam abschmierte pale. Also kurz hingelegt und dann nochmal mit dem anderen Fuß versucht, aber nee, es ging einfach nicht mehr. Also Bobath beendet und dann noch eine halbe Stunde sanfter im Bewegungsbecken geplanscht und nach der Fußlockerung ein bissl mit den kleinen Schaumstoffhanteln die Arme trainiert.

Zu Haus musste ich mich erst mal für eine Stunde flach machen, so weh wie heute taten mir die Füße aber lange nicht mehr, das werden zwei tolle Tage werden, aber wenn das Ganze denn Erfolg hat, bringe ich gern solche Opfer.

LG Mario


Zuletzt von Admin am Mi 19 Jun 2013 - 18:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Ikatheus am Di 18 Jun 2013 - 22:28

Hallo auch hier,
mit dem Eis finde ich eine gute Idee. Werde ich zu Hause probieren. Ich bürste übrigens früh im Bett noch liegend Hände und Füße, um die richtig wach zu bekommen und von außen ihnen jemand sagt, sie sollen aufstehen. Wenn ich das tue, dauerts ja nachgewießenermaßen länger.
Grüße von Ulrike

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 19 Jun 2013 - 19:01

Hallo Ulrike,

na Du hast aber widerspenstige Hände und Füße, mit denen solltest Du dringend mal ein Personalgespräch führen. Das Bürsten würde ich früh aber gar nicht hinbekommen.

Mit Reden hab ich's aber auch noch nie versucht, sondern ich recke und strecke die Füße morgens im Bett für ganz wenige Sekunden und dann liegen die Füße erst mal ein paar Minuten ruhig - und das wiederhole ich dann öfter, bis ich mich in der Lage sehe aufzustehen. Das kann mal 30 Minuten und mal eine Stunde dauern.

Heute hab ich wieder mal das Problem zuckender Beine, wenn ich zur Ruhe komme, aber das geht so von den Knien aus, passiert meist, wenn ich zu viel Anstrengung hatte und/oder müde und fertig bin. Nach dem gestrigen Bobath ist mir die Ursache relativ klar.

LG Mario
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am Mi 19 Jun 2013 - 19:42

Hallo Ihr,

also, ich mache es eher so wie der Mario. Die Füße recken, strecken, die Fußgelenke drehen und dann wieder Pause. Außerdem habe ich das Problem, die Beine morgens im Bett nicht durchstrecken zu können, ohne furchtbare Krämpfe zu bekommen. Das geht nur ganz ganz langsam und vorsichtig und kann - je nach Tagesform - auch schon mal 30 Minuten dauern, bis ich aufstehen kann. Dann komme ich nur mühsam auf die Füße und stehe erstmal krumm wie eine alte Frau bis ich mir meinen Rollator schnappe und zum Bad schleiche. Besser geht es mir immer erst nach einer heißen Dusche. So ist das jeden Morgen.

@Mario: Die Geschichte mit dem Eis hört sich für mich nicht gut an. Das war vermutlich zuviel des Guten. Ein leckeres Erdbeereis wäre bei diesen Temperaturen da deutlich besser gewesen. Wie geht es den Füßen denn heute? Hat die Behandlung irgendeinen Erfolg gehabt? Mir tun schon beim Lesen die Füßchen weh und da hätte auch jeder gesunde Kreislauf vermutlich schlapp gemacht. Du machst ja Sachen.

@Ulrike: Womit bürstest Du denn?

Lg.
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 19 Jun 2013 - 19:58

Hallo Christel,

nee nicht ich mach Sachen, der Bobathist war's *mitfingerzeig*. Ich hab's nur mit mir machen lassen. Crying or Very sad

Also ganz sicher war es am Ende ein bissl viel auf einmal und spätestens nach dem ersten Kreislaufmeckerer hätte man aufhören müssen, na für's nächste Mal sind beide Seiten nun schlauer. Am meisten erschreckt hat mich aber das heftige Zucken der Beine bei der Eisberührung.

Direkt nach der Behandlung und auch auf dem Weg nach Haus hab ich schon gemerkt, das das Laufen ein wenig besser ging, also der Spitzfuß nicht so extrem war und die Ferse fast schon aufsetzte.

Aber es war eben auch so ein taubes unwirkliches Gefühl in den Füßen und zu Haus musste ich mich erst mal lang machen. Also war's vielleicht gar nicht verkehrt, nur zu heftig für's erste Mal.

Heute sind die Füße erwartungsgemäß recht schwer und es fühlt sich so unwirklich an, vielleicht auch nur ungewohnt, ganz schwer zu beschreiben. Aber bis Freitag bin ich wieder fit und da ist diesmal nur Bewegungsbad geplant.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Ikatheus am Do 20 Jun 2013 - 11:09

Liebe Christel,
kurz nach meiner Diagnose vor drei Jahren war ich zu einer Krampfaderbehandlung bei Dr. Brinkmann in Lahnstein im Max-Otto-Bruker Haus. Ich hatte damals das Gefühl, ich würde noch normal laufen. Das erste was er zu mir sagte war die Frage nach meinem Gangbild, ob ich MS hätte. Er legte mir dringend ans Herz, meine Ernährung umzustellen nach Dr. med. Max Otto Bruker: Unsere Nahrung- unser Schicksal und eben die morgendlichen Bürstenmassagen (ich nehme eine normale Massagebürste). Einfach, um die Nerven von der anderen Seite zu stimulieren. Seitdem tue ich dies und meine Füße sind erst mal gut durchblutet und munter.

L.G. Ulrike

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Fr 19 Jul 2013 - 22:12

Hallo ihr's,

und wieder ist ein Therapietag überstanden mit Doppelbobath und Bewegungsbad, der Erik hat mich vor seinem Urlaub nochmal ordentlich rangenommen.

Erst einige Übungen mit dem Medizinball, dann war der große Plexiball dran und es wurden wieder die Beine und Füße gedehnt - autsch. Dann sollte ich natürlich total korrekt laufen, so ganz gut hat's dem Therapeuten aber wohl nicht gefallen, der ist aber auch immer kleinlich.Shocked  Im Bewegungsbad waren dann eher die Arme gefordert beim Üben mit den kleinen Schaumstoffhanteln.

Nach Einkauf und Heimweg war ich dann wieder richtig groggy und hab mich eine 3/4 Stunde auf's Bett gelegt und ließ die Beine freiweg zuckeln, die taten aber auch wieder weh. pale 

Warum nur müssen Therapeuten so grausam sein?Question 

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am Mo 22 Jul 2013 - 19:09

Hallo Mario,

vielleicht mutest Du Dir ja mit diesen Doppel-Therapie-Stunden etwas zuviel zu? Hast Du denn immer nach den Behandlungen Muskelzuckungen und ist das irgendwie schmerzhaft? Das kenne ich so nicht, überhaupt habe ich momentan wenig Zuckungen festgestellt, dafür verstärkt nächtliche Krämpfe in den Beinen, wenn ich eigentlich gerne schlafen möchte.

Deinen grausamen Therapeuten Erik kannste jedenfalls für Dich behalten. Soll Dich mal solange quälen, bis alles besser ist und Du wieder ganz prima und korrekt gehen kannst. Vielleicht kann der ja Wunder, wer weiß...

Liebe Grüße
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mo 22 Jul 2013 - 19:37

Hallo Christel,
chris23 schrieb:vielleicht mutest Du Dir ja mit diesen Doppel-Therapie-Stunden etwas zuviel zu? Hast Du denn immer nach den Behandlungen Muskelzuckungen und ist das irgendwie schmerzhaft?
Es ist ja nicht so, das ich die 1 1/2 Stunden nun voll durchtrainieren muss, sondern es gibt auch genügend Pausen dazwischen, ob nun zur Lockerung oder zur Erholung. Man könnte es ja auch Jammern auf hohem Niveau nennen. Eigentlich finde ich's ja gut, wenn ich ein wenig ausgepowert werde, wenngleich das bei der aktuellen Hitze vielleicht eine relative Aussage ist.

Dieses K.O.-Gefühl kommt dann meist zu Haus, wenn ich zur Ruhe komme und nachdem ich dann 30, 60 Minuten geruht habe, wird's auch schon besser. Das mit Zuckungen vor allem der Beine konnte mir bisher auch niemand so ganz genau erklären, außer das es schon mit der PLS zusammen hängen kann. Die sind eigentlich immer wieder da, direkt nach den Therapien und beim Einschlafen an den Therapietagen dann aber verstärkt. Direkt schmerzhaft kann man nicht sagen, eher nervend, weil man dadurch nicht zur Ruhe kommt.

Naja und die Therapeuten sind da in der Praxis alle ganz nett und zu fast jedem Spaß bereit, aber es macht doch auch mal Spaß, sich in deren Abwesenheit über ihre grausamen Methoden auszulassen. Surprised 

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 28 Aug 2013 - 17:14

Hallo ihr's,

und immer weiter geht es mit den Bobath-Doppelstunden und Massagen bzw. Bewegungsbad, leider klappt/e es wegen Terminschwierigkeiten in der Physio-Praxis letzte und diese Woche nur mit je einem Termin.

Dafür hab ich am Montag dann aber meinem Orthopäden mein Leid über mein steifes Genick geklagt und Kopfaua und er meinte nach kurzer Untersuchung, das die obersten Kopfgelenke der Wirbelsäule komplett fest seien, weiter unten links ein bissl weniger. Dagegen hat er mit nun 6 x manuelle Therapie mit Cranio-Behandlung verordnet, meine Physio-Praxis wird sich bestimmt freuen und jetzt ganz bestimmt einen neuen Mitarbeiter einstellen (müssen).

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Di 15 Okt 2013 - 16:25

Hallo ihr's,

so auch heute hatte ich wieder mein Doppelbobath mit Farrah, was sie wieder ausgekostet hat und mich bei einigen Übungen schon an die Grenzen geführt hat, zum Schluss dann wieder die ach so angenehmen Dehnübungen. Damit hatte ich mir die anschließende Massage bei Johannes auch wieder verdient.

Da habe ich genau noch eine Verordnung, also da werde ich dann hoffentlich bei meinen nächsten regulären Termin an der ALS-Ambulanz der Charité am kommenden Mittwoch wieder einen kräftigen Nachschlag bekommen. Am besten gleich wieder 20 Verordnungen.

Im Moment läuft es bei der Physio alles bestens mit den zwei wöchentlichen Terminen, freitags dann immer mit Bobath und Planschen. Ansonsten wäre nach Ansicht meiner Therapeuten die Erkrankung wohl doch schon um einiges mehr fortgeschritten.

Gudrun, Du warst ja wohl heute auch mal wieder aktiv nach all Deinem Urlaub, wie ich woanders im Forum gerade gelesen habe. Nur schade, das Du dieses Bobath nicht bekommst. Ich denke, die könnten dann bestimmt auch einiges mehr für Deine Hände tun, aber vielleicht hilft die Ergo Dir dann auch etwas.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am So 9 Feb 2014 - 15:45

Hallo ihr's,

meine Therapien laufen ja nun seit Monaten fast immer relativ gleich ab, Dienstag Doppelbobath plus Fango und Massage und Freitag Doppelbobath plus Bewegungsbad und Manuelle Therapie. Dennoch gibt es jetzt einige Veränderungen.

Leider haben nun zum einen meine Bobathistin Farrah als auch der Masseur/Bademeister Johannes gekündigt, beim Johannes hatte ich am Freitag meine letzte Massage und ab morgen ist er in einer Berliner Klinik.

Ja und die Farrah ist ab März in einer anderen Praxis nahe ihres Wohnortes. Ich hoffe, das wir dann das Bobath weiter bei ihr in der neuen Praxis machen können incl. Fango und Massage am Dienstag und am Freitag würde ich dann gern weiter ins Krankenhaus zu Bobath, Bewegungsbad (zu Erik) und manueller Therapie gehen. Normalerweise sollte das wohl funktionieren, ich hoffe, das die KK da nicht meckert.

Die Farrah will ich schon nicht missen bei der Physio, ich hab mitbekommen, das sie wohl einige Patienten mit in die neue Praxis zieht, obwohl sie ja offiziell bei ihrem jetzigen Arbeitgeber keine Werbung dafür machen darf. Sowas spricht sich ja ratzbatz rum. Die Fahrerei finde ich schon nicht so toll, zum einen bin ich wahrlich kein Fan der Bahn und dann muss ich ja noch einmal in einen Bus umsteigen, was dann nur mit pünktlicher S-Bahn passt. Aber wenn es alles so läuft wie geplant, bin ich dort auch in gut 30 Minuten.

Na ich werde mal mit KK und ALS-Ambulanz abklären, ob der Teilwechsel so erfolgen darf.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 12 Feb 2014 - 21:50

Hallo ihr's,

also ich denke, mit der KK ist der Teilwechsel kein Problem, so richtig fachkundig im vollen Ausmaß schien die Dame an der Hotline heute zwar nicht gerade, hat mir aber versichert, das es - mit dann zwei getrennten Verordnungen für Bobath - keine Probleme mit der Abrechnung geben dürfte. Na und die anderen Dinge wie Fango/Massage bzw. Bewegungsbad/MT bleiben ja in jeweils einer Hand. Und die Gesamtanzahl an Verordnungen ändert sich ja auch nicht.

Nun muss mir die ALS-Ambulanz nur noch zwei getrennte Verordnungen für's Bobath ausstellen, aber das werden sie sicher machen.

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von chris23 am Fr 14 Feb 2014 - 18:53

Hallo Mario,

also mit Deinem ganzen Doppeltherapien kann ich natürlich nicht mithalten. Ansonsten habe ich ähnliche Probleme wie Du. Die Praxis für Physio und Logo schließt zum 31. März. Nun möchte ich aber meine supergute Physiotherapeuthin auch auf keinen Fall missen und ich habe das Glück, dass sie eine neue Praxis an andere Stelle eröffnet und mich mitnimmt. Die Verordnungen werde ich auch nicht mehr ganz ausschöpfen können und in die neue Praxis übernehmen geht auch nicht. Ich hoffe, dass meine private KK und die Beihilfe da keine Schwierigkeiten machen. Ich bekomme immer je eine Verordnung für Bobath und einmal KG für das ZNS.

Eine neue Logopädin brauche ich auch noch. Ich werde meine jetzige sehr vermissen und bedauere sehr, dass sie ganz aufhört.

Viele Grüße
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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Di 18 Feb 2014 - 17:22

Hallo ihr's,

ich hatte heute nun die letzte Physio mit Farrah am "alten" Standort, nächste Woche Dienstag hab ich dann mal keine Physio, aber nicht so wild, da mein Ergotherapeut nächste Woche wohl nur Dienstag und nicht am Mittwoch Zeit für mich hat. Na und die Freitagtermine im Krankenhaus bleiben natürlich und ich hab sie schon bis Anfang April fix.

Das Befreiungskärtchen von Behandlungen und Medis habe ich gestern an die ALS-Ambulanz geschickt zusammen mit der Bitte um neue Verordnungen, mal sehen, ob's denn nun auch klappt mit den zwei Bobath-Rezepten.

Christel, das mit dem nicht Ausschöpfen der Verordnungen könnte mir auch passieren, aber wohl nur für wenige Verordnungen für Fango und Massage, die kann man ja vielleicht auch an einen Freitagstermin mit ranhängen, dann werden es eben mal drei Stunden Physio.  Evil or Very Mad 

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Re: Therapien und kein Ende in Sicht...

Beitrag von Mario am Mi 5 März 2014 - 17:38

Hallo ihr's,

nachdem mir die ALS-Ambulanz alle Verordnungen, darunter zwei getrennte für Bobath-Behandlungen, wie gewünscht zugesandt hat, habe ich gestern die erste Physio in der neuen Praxis gut überstanden. Diese befindet sich in einem kleinen Häuschen, offenbar ein Neubau mit kleinem Rezeptionsbereich, gut ausgestattetem Sportraum und drei abgeschlossenen kleinen Zimmern mit Liegen, also beim Fango ist da fast absolute Stille, ganz anders natürlich als im Krankenhaus, wo doch alles offener gestaltet ist.

Leider sind die Bobath-Übungen bei Farrah dort auch nicht humaner Embarassed , aber ich hab den Wechsel ja so gewollt. Und die Fahrverbindung war 1 A, bei der Rückfahrt war es aber ganz knapp beim Übergang vom Bus zur S-Bahn, das wird wohl nicht immer so perfekt klappen.

Heute war dann wieder Ergo und meine linke Hand durfte wieder im heißen Wachs baden - danach war ich dann fit für den Kaufland-Einkauf.

LG Mario
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Mario
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