ALS/PLS und hohes Cholesterin

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ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von guta am Fr 2 Jun 2017 - 20:00

Hallo Esther

Ich habe bei Dir gelesen, dass du auch einen erhöhten Cholesterinwert hast. Meiner war 2011 bei der Diagnose 220. Inzwischen
bin ich bei 250, obwohl ich sehr wenig Fleisch esse, wenn dann Hähnchen.

Frage an alle:    haben ihr auch einen erhöhten Wert?

Andererseits habe ich gelesen, dass ein erhöhter Wert ein Membranschutz wäre.

Hat jemand Erfahrung mit Heilerde zur Entgiftung des Körpers?

Wünsche Euch schöne Pfingsttage.

Liebe Grüße

Gudrun
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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von Esther am Sa 3 Jun 2017 - 20:24

Hallo Gudrun,

das habe ich auch mal gelesen mit dem Zellmembranschutz.  Hohes Cholesterin soll auch vor nitrosativem Stress schützen und laut Kuklinski und Ludolph (Uni Ulm) vor einer ALS-Progression. Keinesfalls dürften ALS-Patienten Lipidsenker einnehmen!

Kuklinski schreibt:

"Bei Defiziten an Vitamin C, E und Glutathion steigt Cholesterin also an wie Wasser unter einer Staumauer. Dies ist eine sinnvolle Regulation: Die fehlenden Antioxidantien würden den oxidativen Stress ansteigen lassen, Cholesterin springt als Antioxidans in die Bresche, schützt die empfindlichen Polyenfettsäuren vor Oxidation. Dies ist auch der Grund für höhere Cholesterinwerte im Winter, den nutritiven Vitamin-C-Mangel in dieser Zeit kompensiert der Körper auf diese Art. Auch bei Sportlern finden sich oft deutlich erhöhte Cholesterinwerte (300 mg/dl sind keine Seltenheit). Sie haben durch den erhöhten Sauerstoffumsatz eine hohe ROS-Bildung. Cholesterin schützt. Der Organismus ist auf ein langes Leben programmiert, alle Regulationen dienen diesem Ziel.

Die Hypothese vom Cholesterin als Krankmacher und dessen Synthesehemmung ist die unsinnigste, teuerste und gefährlichste Fehlentwicklung der Medizin in den letzten 50 Jahren. Sie hat vielen Menschen die Lebensqualität genommen, durch pleiotrope Effekte Beschwerden und sekundäre Erkrankungen ausgelöst - alle letztendlich Mitochondriopathien."


Interessant, oder?!

Mit Heilerde habe ich keine Erfahrung.

Gruß von Esther
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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von guta am Mo 5 Jun 2017 - 19:36

Hallo Esther

Danke für Deine Antwort. Es war sehr interessant zu lesen. Mein Hausarzt wollte mir auch noch nichts gegen die hohen Werte geben.
Die Information mit dem Schutz habe ich eher zufällig gelesen.

Heilerde hab ich gekauft, aber noch nicht genommen. Ich weiß nicht so recht, ob man da so eine Kur macht oder nur ab und zu. In der
Packung sind 30 Tüten.  

Liebe Grüße

Gudrun
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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von Mario am Mi 14 Jun 2017 - 20:54

Hallo Gudrun,

meine Cholesterinwerte sind bestens, hab mal eben den letzten Befund raus gekramt:

LDL 2.70
HDL 1.61

Und wie Du ja weißt, bin ich alles andere als ein Kostverächter. Hm, ich kriege schon wieder Hunger.

Mit Heilerde hatte ich noch nie was zu tun.

LG Mario

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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von Sabine am Fr 10 Nov 2017 - 3:38

Hallo Gudrun,
Deine Frage ist ja schon etwas her, aber ich weiss erst seit kurzem von meiner PLS-Erkrankung und bin erst gestern auf dieses Forum gestoßen.
Ich habe schon seit ich denken kann zu hohe Cholesterinwerte, meist so zwischen 260-280.
Ich nehme keinen Senker ein. Ich bin 39 Jahre alt und die Werte sind seit der ersten Messung im Jugendlichenalter so hoch.
Heilerde nehme ich nur als Kapseln bei Sodbrennen ein, aber sie soll auch den Cholesterinwert senken. Was ich bei mir allerdings auch bei längerer Einnahme nicht feststellen kann. Aber ich nehme sie ja nur wegen der Magensäure ein.
Viele Grüße von Sabine

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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von guta am Fr 10 Nov 2017 - 13:11

Hallo Sabine

Willkommen im Forum und danke für Deine Antwort.

Ich habe bisher meine Blutwerte noch nicht wieder testen lassen. Es wird mal wieder Zeit, auch wegen der Leberwerte.
Die Heilerde habe ich nur 1x genommen, habe mir leider das Pulver gekauft.

Liebe Grüße

Gudrun









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Re: ALS/PLS und hohes Cholesterin

Beitrag von Sabine am Fr 10 Nov 2017 - 15:22

Hallo Gudrun,

dankeschön fürs Willkommen heißen.

Ich denke von der Wirkung her ist es egal, ob es Beutel oder Kapseln sind. Kapseln sind halt praktischer für unterwegs und werden wohl nur angenehmer zum Einnehmen sein. Wink
Was man beachten sollte, ist genügend Abstand zu anderen Tabletten (ca. 1-2 Stunden) zu lassen, da sonst die Wirkung der anderen Medikamente eingeschränkt werden kann.

Da ich seit 25.10. Riluzol einnehme muss ich anfangs einmal im Monat auch wegen der Leber Blut abnehmen lassen, wenn alles ok ist, dann alle drei Monate.

Liebe Grüße

Sabine

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