Erfahrungen mit Genehmigungen von Rehas

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Erfahrungen mit Genehmigungen von Rehas

Beitrag von helmut göbel am Sa 6 Apr 2013 - 22:49

Hallo,

auch das habe ich meine erfahrungen machen müßen.

2005 war meine 1 reha die wurde sofort bewilligt ich war 5 wochen in der schmiederklink in gailingen am bodensee, leider ohne erfolg die therapeuten gaben sich zwar mühe waren aber mit der krankheit total über fordert.

2007 die 2te reha ich mußte 2 widersprüche machen dieses mal auf anraten meiner selbsthilfe gruppe in die klink hoher meißner auch 5 wochen ca 200 anwendungen super fortschritte gemacht.

2008 die 3te 2 widersprüche wurden abgelehnt der ausschuss letzte möglichkeit hat sie dann doch bewilltigt hat mich 6 monaten zeit gekostet war ende okt bis anfang dez wegen der kalten jahreszeit nicht so erfolgreich wie 2007

2010 kams dann ganz dicke für mich, die rentenkasse war noch zuständig die reha wurde natürlich abgelehnt weil ich schon 14 monate krank geschrieben war es ging ein fach nicht mehr ich konnte keine messen mehr aufbauen mit meiner krankheit, ich wurde von meiner krankenkasse aufgefordert einen widerspruch gegen die ablehnung wegen ACHTUNG der besonders schwere erkrankung sie hätten mir sonst das krankengeld verweigert, den widerspruch hätte ich eh gemacht auch der widerspruch wurde abgelehnt den 2ten widerspruch haben die dann einfach umgewandelt in einen rentenantrag, nach rücksprache mit einem anwalt und dem VDK hatte ch nur 2 möglichkeiten eine prozess vorm sozialgericht führen ich hätte den prozess auch gewonnen nur das problem ich hatte kein krankengeld, arbeitslosengeld oder ein rente bekommen und ein prozess kann bis zu 2 jahre dauern da blieb mir nur den rentenantrag zu un terschreiben und ich war rückwirkend zum 01.012.2008 berentet.
durch meine berentung war natürlich die rentenkasse nicht mehr für die reha zuständig sondern die KK,

ich habe dann bei de KK einen rehaantrag gestellt, der wurde 3x abgelehnt obwohl die mich aufgefordert hatte eine reha zu beantragen, auf einmal war meine besonders schwere erkrankung nicht mehr aktuell, ich erfuhr am tel das auch der auschuss meinen antrag abgelehnt hat und ich könne ja vors sozialgerich gehen oder eine neue reha beantragen.

ich war so sauer auf die KK der frust mußte abgelassen werden, ich habe mich dann an den PC gesetzt und habe mich an AKTE 2010 von SAT "reporter kämpfen für sie" gewendet ich habde denen die ganze geschichte geschrieben habe meine krankenkasse sowie meine versicherungsnr angegeben und hätte mir nie vorstellen können das die sich überhaupt bei mir melden.
am nächsten tag kam eine email von AKTE 2010 und ob ich die möglichkeit hätte wenn noch mehr solche fälle bei ihnen eingehen würden,ob ich zur ihren sendung bereit wäre zu kommen.
3 tage später bekam ich einen anruf von meiner KK meine reha sei bewilligt auf einmal ohne sozialgericht, omisch ist mir das ganze vorgekommen.

ich habe keine ahnung was zum erfolg geführt hat.

das zu meinen erfahrungen von rehas 2011 mußte ich nur 1 widerspruch einlegen und dieses jahr OHNE widerspruch es geht also doch.

wer nicht kämpft hat gleich verloren.

grüße an alle und lasst euch nicht alles gefallen

helmut
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helmut göbel

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Beitrag von chris23 am Mo 8 Apr 2013 - 17:07

Hallo Helmut,

wie ich Deinen Beiträgen so entnehmen kann, hast Du ja auch schon so Deine Erfahrungen gemacht. Wer hat denn die Diagnose gestellt? Warst Du in einer Uniklinik?

Außer der Reha 2008 in der Moritz-Klinik in Bad Klosterlausnitz habe ich bisher keine mehr durchgeführt. Die Klinik hat mir auch nicht so zugesagt. Das war eine ziemliche Massenabfertigung und die Therapien, die dort gemacht worden, kann ich auch hier alle ambulant durchführen. Ich weiß auch nicht so genau, in welchen zeitlichen Abständen man eine Rehamaßnahme beantragen kann. Gibt es da Wartezeiten?

Von der Klinik Hoher Meißner habe ich schon viel gehört. Sind dort überwiegend ALS-Patienten? Ehrlich gesagt hatte ich immer ein wenig Sorge, dass mich so eine Reha zu sehr herunter zieht. Ich habe schon miterlebt, wie zwei gute Bekannte von mir an ALS verstorben sind und war jedesmal völlig fertig. Wann warst Du denn jetzt zuletzt dort und welche Therapien werden dort so angeboten? Ging es Dir danach besser?

Schreib' mal, wenn Du magst und es Dir gut geht.

LG
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Re: Erfahrungen mit Genehmigungen von Rehas

Beitrag von Mario am Mo 8 Apr 2013 - 21:26

Hallo ihr's,

die Klinik in Bad Sooden-Allendorf ist ja wohl die Top-Adresse für ALS-Kranke und damit auch für uns - mir geht's aber wie Dir Christel, ich hab Angst, dass mir da zuviel Elend oder/und Zukunft über den Weg läuft.

Für mich hatte letztes Jahr im Juli die Charité eine Reha beantragt, die wurde von der KK an die DRV zwecks Zuständigkeit abgegeben und die wiederrum haben auch im Widerspruch im Januar die Reha abgelehnt, weil eine Verbesserung meiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht zu erwarten sei.

Na gut, für den nächsten Rentenantrag ist solche Formulierung ja gut, aber wirklich geholfen haben sie mir damit dann auch nicht. Ich denke, dass mit diesem Bescheid in der Hand nun wohl doch wieder die KK für eine Reha zuständig wäre.

Aber im Moment reichen mir die Behandlungen auch so aus, wenn ich bei Dir, Helmut, lese, dass Du 200 Anwendungen in 5 Wochen hattest, dann sind das 40 pro Woche - oh Gott, wie sollte ich das überstehen?

LG Mario
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Re: Erfahrungen mit Genehmigungen von Rehas

Beitrag von helmut göbel am Di 9 Apr 2013 - 8:44

hallo christel hallo mario,

mein neurologe hat mich mit verdacht auch HSP in die uniklinik heidelberg geschickt, dort wurde ich 1 woche untersucht mit allem was so geht der spg4 wurde untersucht negativ dort wurde mir gesagt das es HSP wäre.

seit 2005 nehme ich an der genemove-studie teil die jährlich durch geführt wird dort wird erfaßt wie die HSP verläuft wann beginnt sie und wie verläuft sie.

zu reha in bad sooden es sind immer ein paar ALS ler da man siehts denen aber nicht an dort sind so viele andere neurologischen krankheiten dort, die ganz schlimmen fälle sieht man gar nicht die werden in ihren zimmern behandelt.
mir macht das gar nichts aus im gegenteil wenn ich jemand sehe der hilflos im rollstuhl sitzt oder liegt bin ich dankbar und sehe wie guts mir noch eigendlich geht und genieße noch die zeit.
in bad sooden sind nicht nur neurologische fälle.

bei HSP, PLS oder anderen chronischen erkrankungen kann man jährlich in reha gehen es muß nur richtig bergründet sein.

mario keine angst die vielen anwendungen bekommst du nicht ohne weiteres di mußt du anfordern den chefarzt dr. schröte kenne ich auch von der selbsthife gruppe und von deutschlandtreffen.

bei mir hat sich nach 5 wochen eine deutlich verbesserung gezeigt die monate angehalten hat bis es dann wieder schlechter geworden ist, ich konnte mein gehen erhalten ich sitze immer noch in keinem rollstuhl deshalb versuche ich jährlich in reha zu gehen, dort lernt man auch leute kennen die große erfahrungen mit problemen versorgungsamt, krankenkasse, reha, hilfsmittel usw. gemacht haben und wie sie die problem gemeistert hatten.

mir geht es gut ich kann nur nicht gut gehen und sprechen

liebe grüße an euch beiden.

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Re: Erfahrungen mit Genehmigungen von Rehas

Beitrag von Mario am Mi 10 Apr 2013 - 19:41

Hallo Helmut,

na wollen mal schauen, vom Profil her ist Bad Sooden-Allendorf sicher die Top-Adresse, also wenn ich denn eine Wunschadresse im nächsten Reha-Antrag angeben darf, dann wird es sicher diese Reha-Klinik oder die in Grünheide hier ganz in der Nähe sein - aber da sind eben auch die ganz schweren Fälle anderer neurologischer Erkrankungen.

Also von der Anzahl der Behandlungen würde ich die Ärzte sicher versuchen runterzuhandeln, aber erst mal sehen, was angeboten wird und was mir dann wirklich helfen kann.

LG Mario
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